Das Scheitern - Überwinden

17.09.2021 · CELLE. Was tun, wenn vermeintlich alles verloren ist?
Dieser existenziellen Frage widmet sich die Künstlerin Ann Jander und beschließt eine Serie von 12 Siebdrucken in einer Auflage von 20 Stück zu produzieren.
Ohne eine klare Vorstellung und ohne Plan entstehen die Drucke in einem malerischen und zeichnerischen Verfahren. Einziger roter Faden ist das Jahr, unterteilt in seine 12 Monate.
Auf Geschenkpapierfolien zeichnet Jander mit schwarzem Edding und Markern Kritzeleien, ziellos in „flows“, nur in sich hinein spürend – Siebdruckfilme. Das sperrige Medium ist in der Umsetzung langsam und umständlich. Es gibt keine Möglichkeit direkten Eingreifens. Ideen kommen und werden über die Dauer des komplizierten Prozesses wieder vergessen und verlieren an Brisanz. Geplante Farben werden doch ganz anders gemischt, allzu oft entgegen der eigenen Natur. Es wird ein scheinbar endloses Unterfangen sich häufender Fehler, Frustration und Hilflosigkeit. Sinn der Übung ist aber nicht hinzuwerfen, sondern mit aller gebotenen Ausdauer den toten Punkt zu überwinden und die Sache zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Ein Anspruch ist, nicht mehr als 4 Ebenen zu drucken. Je mehr sich das Möglichkeitsfenster schließt, müssen also umso radikalere Entscheidungen getroffen werden. Radikalität entfaltet hier ungeahnte Kräfte und führt schließlich zum Befreiungsschlag und damit zum Erfolg.

bei Interesse kontaktieren Sie bitte die Künstlerin
www.anna-jander.com

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Anna Jander Stipendium

Denkmal des Dichters Ernst Schulze offiziell eingeweiht

04.07.2021 · CELLE. Das auf Betreiben der Ernst-Schulze-Gesellschaft errichtete Denkmal für den Celler Dichter Ernst Schulze im Rosengarten, am Eingang zum Französischen Garten, wurde gestern offiziell mit Reden von Oskar Ansull, Dietrich Klatt und Stefan Gratzfeld sowie Musik von …

Artikel erschienen in 
Celle Heute
Fotos: Peter Müller
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Oskar Ansulls "Papierstreifen"

Seit wenigen Tagen ist Oskar Ansulls neustes Werk „Papierstreifen“ im Buchhandel erhältlich. Für zwei Tage kam der Autor auf Einladung der Ernst-Schulze-Gesellschaft aus Berlin, um es im „Dichterraum“ des Kanzlei-Cafés vorzustellen. Der Vorsitzende Lothar Haas hob in seiner Begrüßung die immensen Verdienste Oskar Ansulls um die Celler Literatur und Kultur hervor, und auch diese Veranstaltung wurde zu einem Glanzlicht.